Wie, Bitteschön, komme ich dazu, einen persönlichen Blog zu schreiben! Ich habe kein bestimmtes Thema, keine bestimmte Zielgruppe und verkaufen will ich auch nichts. Ich schreibe, wie ich spreche und meine Interpunktion ist eine Katastrophe. Und nur, weil ich, seit ich denken kann, Tagebuch schreibe und Roger Willemsen verehre, heisst das nicht, dass man von der Materie eine Ahnung hat. Mein innerer Kritiker freut sich gerade diebisch über seine gebrüllten Argumente.
Mein inneres Fräulein Größenwahn feilt sich derweil gelangweilt die Nägel und lässt die scharfen Worte an sich vorbeiziehen. Sie weiß, was sie kann und vor allem was ihr Spass macht.
Während die Beiden links und rechts auf meinen Schultern gut miteinander zu tun haben, meldet sich mein Herz, wie so oft in den letzten Wochen, wenn ich über das Schreiben nachdachte.
„Schreib´s auf Grit. Wir sind einen so weiten Weg gegangen, haben gelitten, gelacht und so viel erfahren. Vielleicht berührst du ein anderes Herz und kannst es ein bisschen leichter machen.“
Und wenn das Herz spricht, ist der Kritiker stumm und das Fräulein Größenwahn hört auf zu feilen.
Ich freue mich auf eine berührende Zeit mit Euch.
Herzlichst Eure Grit
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