Liebste Zuckermäuse,

meine Güte, jetzt ist aus den 3 Monaten doch glatt ein halbes Jahr geworden!
Zack, die Zeit ist weg wie nüscht.

Tatsächlich war ich über die Maßen fleißig und habe mein Studium abgeschlossen, viele Wände und Möbel angemalt, Teilchen gehäkelt, interessante Begegnungen gehabt und wieder reichlich Erfahrungen gesammelt.

Ich lass Euch gerne ein bisschen teilhaben.

Hoffentlich seid Ihr bisher gut durch diese herausfordernde Zeit gekommen und lasst Euch von diesem mächtigen EGO-Gedöns da draußen nicht beeindrucken ?! Oder wenn, dann nur um fix wieder zu Euch zurück zu kehren.

Meine allerliebste Astrotante Silke Schäfer ( Youtube!) zeigt herrlich pragmatisch auf, was da kosmisch gerade abgeht und was das mit uns macht. Falls Ihr also auch schlecht schlaft in den letzten Wochen, Chaos fühlt und vielleicht ein bisschen die Orientierung verloren habt, seid versichert, es geht nicht nur Euch so.

Passend zu dieser Zeit, bekommt wirklich jeder gerade richtig heftige Trigger zu spüren, um alte Wunden und Verletzungen nun endlich in die Heilung zu bringen.

Ich durfte erst gestern einen wochenlangen Prozess abschließen mit schönen tiefen Erkenntnissen.

Mein Minijob-Chef ist ein Choleriker. Ich hatte bis dato keine Erfahrungen mit diesem Menschenschlag und wurde auch von „Ausbrüchen“ verschont. In den letzten Wochen allerdings wurde der Ton rauer, auch mir gegenüber. Ich weiss, dass ich eine gute Arbeit dort mache, aber natürlich bin ich nicht fehlerfrei. Jedenfalls stellte ich fest, dass der Fokus aber genau dort zu liegen scheint, bei den Fehlern. Keine Wertschätzung, Verständnis oder lösungsorientierte Kommunikation, sondern gewaltvolle Sprache mit dem Ziel, dich klein zu machen.

Das war ne üble Erkenntnis.
Mich hat jedoch beschäftigt, warum ich genau in so ein Umfeld gekommen bin? Was soll ich lernen? Was soll ich heilen? Welche Gefühle wollen gefühlt werden?

Bei Anderen kann ich das natürlich zügig analysieren. Für mich selber brauchte ich, wie die meisten wahrscheinlich, dann etwas länger.

Zu folgenden Erkenntnissen bin ich gekommen:

  1. Weil es doch noch in mir einen harten Richter gab, der über mich urteilte, wenn ich Fehler machte, brauchte ich diesen harten verurteilenden Mann im Außen, der mir genau das zeigte. Ich hab so heulen müssen und mich bei mir entschuldigt.
  2. Es gab immer noch einen Teil in mir, der ein Stückchen an meinem Selbstwert zweifelte. Durch das abwertende Verhalten von Außen wurde mir genau das richtig bewusst.
  3. Diese Erkenntnisse und die damit verbundenen Gefühle waren sehr wertvoll. Jetzt ist es aber wichtig, sich aus diesem extrem niedrig schwingenden Feld zu verabschieden. Lernen ja , aber weiter Energie verballern, nein.

Während ich das hier so aufschreibe, habe ich ein breites Grinsen im Gesicht.

Leben fetzt ein Leute!

Fühlt Euch dolle gedrückt, habt eine schöne Woche und viel Spass beim baldigen Käsebeine-in-die-Sonne-halten!

Eure Grit

\"\"
gehäkelt
\"\"
Möbel angemalt
\"\"
Wände angemalt
#

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert