Ich hab mich entschieden, Euch zu begrüßen!

Es hat sich eine feine kleine Leserschaft gefunden und bevor ich weiter aus dem Nähkästchen plaudere, möchte ich ein herzliches Hallöchen in die Runde schicken! Also, Hallöchen, ihr Lieben!

Ich hab beim letzten Mal von meinen Wahrnehmungen beim Massieren geschrieben und auch von meiner Angst, später Neugier.

Als ich mich auf diese Art einlassen konnte und versuchte dieses „Vertrauen“ umzusetzen, begann ein intensiver Lernprozess.

Das Erste was ich lernte war, dass der Mensch auf der Liege tatsächlich nichts von dem mitbekam, was ich wahrnehmen konnte. Das entspannte mich, da sonst ja heftige Reaktionen zu erwarten gewesen wären.

Zweitens lernte ich, dass ich auch nur das wahrnehmen konnte, was der andere mich „sehen“ lassen wollte, zwar unbewusst, aber wenn etwas verborgen bleiben sollte, dann blieb das auch so. Auch das beruhigte mich, wollte ich doch nicht, wie ein Spanner in fremde Leben übergreifen.

Das Wichtigste für mich war auch zu wissen, ich konnte keinen Schaden anrichten. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt eh noch keine Ahnung, was man mit diesen „Informationen“ anfangen kann.

Richtig peinlich wurde es, als ich mir einbildete, ich müsste den Leuten auf der Liege ungefragt von meinen Wahrnehmungen erzählen. Ich war von dem Fakt als solches so begeistert, dass ich völlig ausser Acht ließ, was das für den Menschen unter meinen Händen bedeuten konnte. In erster Linie absolute Überforderung! Es tut mir heute noch leid, wenn ich daran denke, wie ich einige Leute erschreckt habe; wollten sie doch nur eine Massage.

Nachdem ich gelernt hatte, dass ich meine Wahrnehmungen oder generell meine Meinung kundtue, wenn ich darum gebeten werde, kam die nächste Aufgabe. Wie kann ich die Informationen helfend nutzen? Der physische Körper sprach ja schon mit mir im Sinne von: Drück mal hier oder streich mal dort, usw. Ich folgte diesen Anweisungen mit dem Ergebnis, dass sich der Körper entspannte und Blockaden gelöst wurden. Jetzt „sprach“ ein anderer Körper, der geistige oder spirituelle und ich musste lernen , diese Sprache zu verstehen und die „Handlungsanweisungen“.

An dieser Stelle kommt ein Mann ins Spiel, den ich bis heute als meinen spirituellen Mentor verstehe. Dazu eine kleine Geschichte in der Geschichte. Achtung wird noch „verrückter“!

Im Zuge dieser ganzen Entwicklung fing ich damit an, nach meinen Geistführern zu suchen, nach Krafttieren und anderen spirituellen Helfern. In einer Meditation mit dem Hintergrund meinen Geistführer zu treffen, hatte ich ein schlimmes Erlebnis. In dieser Meditation tauchte ein toller Mann auf. Er hatte etwas von einem griechischen Gott und ich war hin und weg, dass das mein Geistführer war. Ich „fragte“ ihn nach vielen Dingen und lauschte vertrauensvoll. Auf einmal zog dieser nette Herr einen Dolch hinter seinem Rücken hervor und rammte ihn mir in den Kopf! Völlig panisch bin ich aus dieser Meditation raus mit heftigsten Kopfschmerzen! In der Realität angekommen, bekam ich wieder riesige Zweifel an meiner geistigen Gesundheit. Dass ich üble Kopfschmerzen über Wochen hatte, machte die Sache noch schlimmer. Da war kein Vertrauen mehr in mich oder irgendwas, sondern nur absolute Verunsicherung. Grauenhafte Wochen!

Zu dieser Zeit weilte gerade besagter Mann in Berlin und bot Einzelsitzungen an. Ich hatte von ihm und seiner Arbeit gelesen und war voller Ehrfurcht für ihn und seinen Weg. Einem Impuls nachgehend, fragte ich einen Termin an. Wir waren das Wochenende in der Nähe von Berlin, das würde also passen. Er hatte am Sonntag noch zwei Stunden frei.

Jetzt war es also soweit. Ich, kleiner Ossi, ohne jegliches Wissen über Spiritualität, ohne entsprechenden Backround, eine einfache Angestellte, die ein bisschen massierte, sollte DEN europäischen Schamanen treffen! Ich sag wie es ist; hätte mich mein Mann Stefan nicht an der Hand bis vor die Tür der Praxis gezerrt, ich hätte den Termin platzen lassen.

Und jetzt kommt’s! Er begrüsste mich, guckte mich irritiert an und fragte: „ Sag mal, was hast du da im Kopf stecken?!“

Was folgte, nachdem ich mit dem Heulen fertig war, erzähle ich Euch nächste Woche.

Wenn’s ne Begrüßung gibt, gehört sich auch eine ordentliche Verabschiedung.

Habt ein schönes Wochenende!

Grüßchen

Eure Grit

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