Ein herzliches Hallöchen in die Runde!

Ich habe eben meine Tagebücher durchforstet. Im November 2017 war ich in Berlin. Das heißt zwischen meinem „Richtungswechsel“ und meiner Begegnung mit Lars lagen 5 Jahre. Die Prozesse, die ich in den vorherigen Artikeln beschrieben habe, brauchten ihre Zeit.

Nun gut. Ich steh erstmal vor diesem beeindruckenden Mann und alle Anspannung der letzten Tage fällt von mir ab. Als er dann tatsächlich mein Messer im Kopf „sah“, war´s vorbei mit der Contenance. Alle Zweifel, alle Vorwürfe, alle Urteile, die ich über mich in den letzten Jahren fällte, verabschiedeten sich von mir, in Form von vielen vielen Tränen.

Ich konnte ohne Scheu sprechen und von meinen „Reisen“, meinen Wahrnehmungen und von meinen Zweifeln erzählen.

Es war ein Segen!

Endlich jemand der mich verstand, wusste wovon ich sprach und so erfahren war, um mir viele praktische Infos zu geben. Ein ganz kleiner Tipp für Eure eigenen Reisen; fragt alle Wesen, die euch begegnen, ob sie aus göttlicher Quelle stammen. Mein griechischer Adonis, den ich für meinen Geistführer hielt, besuchte mich noch einmal. Mir blieb fast das Herz stehen! Als ich ihn fragte, verwandelte er sich in eine hässliche Fratze, kicherte und verschwand.

Lars zog in dieser Sitzung das Messer und ich war endlich meine Kopfschmerzen los. Ich hatte das Gefühl, dass er meinen Fuß von meiner Bremse nahm und ich endlich das Leben leben würde können, für das ich brannte.

Ab diesem Tag hatte ich eine andere Sichtweise auf mich und meinen spirituellen Weg. Ohne permanente Zweifel an meiner geistigen Gesundheit konnte ich mich diesem Thema jetzt komplett öffnen. Ich verschlang zu dieser Zeit alles was mich erreichte. Bahar Yilamz, Pascal Voggenhuber, Doreen Virtuee, Robert Betz, Byron Katie uva. Es war eine aufregende, verwirrende, hochemotionale und sehr anstrengende Zeit und natürlich dachte ich, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen hätte! Mittlerweile weiss ich, dass es vielen Menschen so geht, nach ihren „Richtungswechseln“.

Zu dieser Zeit hatte sich ein weiterer Mensch in meinem Leben eingefunden. Eine Frau, die schon seit über 20 Jahren ihren spirituellen Weg ging. Von ihr durfte ich viel über Demut und Bewertung lernen, was mich das mit der Weisheit und den Löffeln schnell ablegen ließ.

Mein Arbeitsfeld erweiterte sich. Es kamen mehr Leute zu mir, die offen waren für geistige Arbeit. Ich durfte viele Erfahrungen sammeln. Ich lernte immer besser, Informationen zu lesen und Anweisungen präziser umzusetzen. Ich vertraute.

Praktisch sah mein Leben so aus; 35 h wöchentlich im Großraumbüro, fast jeden Nachmittag und Abend Termine für Massagen und geistige Arbeit und meine „Mücke“ wohnte auch noch zu Hause. So schön das war, steuerte ich auf „Batterie 0 Prozent“ zu. Es galt neue Prioritäten zu setzen. Für mich stand fest, dass ich bei meinem Nebengewerbe keine Abstriche machen würde. Also musste ich was an meinem Hauptjob ändern. Kündigen? Was anderes suchen? Wie sollte überhaupt der Job neben meiner Leidenschaft beschaffen sein? Was würde das finanziell bedeuten?

Und klar gab es Antworten, Möglichkeiten und Wunder.

Dazu nächste Woche mehr.

Macht’s Euch huschelig am Wochenende!

Grüßchen

Eure Grit

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hier fing alles an-2012

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