Liebste Menschen,

meine Güte ist hier überall was los!
Wenn man nach den kosmischen Konstellationen guckt, verwundert es einen auch nicht.
Wer sich dafür interessiert, dem empfehle ich den YouTube Kanal von Silke Schäfer – Astrologin.

Auch bei mir gab es einige Veränderungen, die mich vor ordentliche Herausforderungen gestellt haben. Mein Mann Stefan und ich haben uns vor Monaten dazu entschieden, unsere Ehe nicht mehr fort zusetzen, sondern „nur“ noch freundschaftlich miteinander verbunden zu bleiben.

Jeder, der in so einer Situation war, weiß, auf wie vielen Ebenen so eine Entscheidung wirkt.
Erstmal natürlich gehts darum die eigene Existenz zu sichern. Um unsere Wohnung und die Praxis alleine halten zu können, hatte ich zeitweise 3 Jobs. Das passte nicht lange für mich, deshalb habe ich meine Wohnsituation geändert. Aktuell ist es gut so und ich habe nur noch zwei Jobs.

Für mich fühlte es sich auch sehr komisch an, den Ehering abzulegen. Also erstmal weil ich ihn als Schmuckstück sehr mochte und außerdem hatte ich immer so ein Schutzgefühl damit verbunden. Hört sich vielleicht komisch an, aber jetzt gibt es keine Signalwirkung mehr, für was auch immer.

Hab ich ne Meise?! Frage: was macht man eigentlich mit dem Ring? Einschmelzen und was Neues daraus? Zahnfüllungen? Weg legen für schlechte Zeiten?

Irgendwie stand ich so neu in der Gegend rum und alles was in den letzen Jahren geplant, gesprochen, festgelegt, gedacht wurde, galt nun nicht mehr und wollte neu geplant, gesprochen, festgelegt und gedacht werden.
Da kann einem echt schwindelig werden.

Jetzt bin ich ja nicht mehr taufrisch und war nur ein bisschen verheiratet. Ich versuche mir die Situation vorzustellen, wenn man ganz neu nach 25 oder 30 Jahren dasteht!

Was ich unter vielen anderen Dingen in dieser Zeit über mich gelernt habe, ist, dass ich echt gerne mit jemandem zusammen bin. Das ist keine Selbstverständlichkeit für mich, war ich doch vor meiner Ehe ein Dauersingle mit kurzen Unterbrechungen. Gut, mein Nähe-Distanz Bedürfnis ist vielleicht immer noch etwas speziell, aber so grundsätzlich fetzt das schon, so gemeinsam.

Wenn ich mich bei den Mädels meines Alters oder auch den etwas Jüngeren umhöre, dürfte das mit dem Gemeinsam spannend werden. Einige heben bloß noch resigniert die Schultern mit einem „ Da bleib ich lieber alleine!“, andere versuchen sich bis zum Bruch zu verbiegen, um es irgendwie passend zu machen. Ich bin echt neugierig, wie das Feld zwischen diesen beiden Extremen aussieht, vorausgesetzt es gibt überhaupt eins.

Was mir noch so richtig bewusst geworden ist:

Es gibt immer einen Weg. Wenn man versucht klar und ein bisschen geduldig zu sein, tun sich immer Möglichkeiten auf. Die sehen oft ganz anders aus, als man sich das vielleicht vorher versucht vorzustellen. Und gerade weil sie so anders sein können, entstehen auch Chancen wirklich neue Wege zu gehen.
Diese Erkenntnis gibt mir ein riesiges Vertrauen in mich und das Leben.

So ihr lieben Zuckerschnecken, ich habe viel zu häkeln, zu nähen und Möbel anzumalen dieses Wochenende und hoffe auf Wind unter den Achseln und nicht schon wieder schwitzegestinke.
Habt maximale Freude bei dem was ihr tut!

Dickes Drückerchen und bis bald

Eure Grit

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Grit&Theo😂

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